Häufig gestellte Fragen zur Unfallversicherung

Unfallversicherung - Invaliditätsleistung

Unfallversicherung - Todesfall-Leistung

Unfallversicherung - Lebenslange Unfallrente

Unfallversicherung - Krankenhaustagegeld mit Genesungsgeld

Unfallversicherung - Kosmetische Operationen

Unfallversicherung - Progressive Invalidität

Unfallversicherung - Gliedertaxe














zurück
Unfallversicherung - Invaliditätsleistung

Die Invaliditätsleistung ist das Kernstück der Versicherungsleistungen und sollte ausreichend bemessen sein.

Sie wird für den Fall gewährt, dass aufgrund eines Versicherungsfalls Invalidität, d.h. eine dauernde Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eintritt, und zwar innerhalb eines Jahres nach dem Unfall (ärztliche Feststellung der Invalidität und Geltendmachung des Leistungsanspruchs müssen vor Ablauf von weiteren drei Monaten erfolgen). Die Invaliditätsleistung wird in der Regel als Kapitalleistung gewährt. Hat der Versicherte bei Eintritt des Unfalls das 65. Lebensjahr vollendet, wird die Invaliditätsleistung als Rente (Unfallrente) gezahlt.

Die Höhe der Invaliditätsleistung richtet sich nach dem Invaliditätsgrad, der sich bei betroffenen Gliedmaßen und Sinnesorganen nach der sogenannten Gliedertaxe bemisst, und nach der für den Invaliditätsfall im Versicherungsvertrag vereinbarten Versicherungssumme. Werden durch den Unfall Körperteile oder Sinnesorgane betroffen, deren Verlust oder Funktionseinschränkung nicht in der Gliedertaxe aufgeführt sind, muss von einem sachverständigen Arzt unter ausschließlich medizinischen Gesichtspunkten festgestellt werden, inwieweit die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit durch den Versicherungsfall eingeschränkt worden ist.

zurück


Unfallversicherung - Todesfall-Leistung

Die Todesfall-Leistung wird - soweit vereinbart - gewährt, wenn ein Unfall innerhalb eines Jahres, gerechnet vom Unfalltag, zum Tod des Versicherten führt. Gezahlt wird in diesem Fall die im Versicherungsvertrag vereinbarte Todesfallsumme.

zurück


Unfallversicherung - Lebenslange Unfallrente

Sie erhalten eine lebenslange Rente, wenn Ihre körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit durch einen Unfall dauerhaft um mindestens 50 % beeinträchtigt ist.

zurück


Unfallversicherung - Krankenhaustagegeld mit Genesungsgeld

Bei einem unfallbedingten Krankenhausaufenthalt wird je nach vertraglicher Vereinbarung ein Krankenhaustagegeld bis zu drei Jahren gezahlt.
In Höhe des Krankenhaustagegeldes erhalten Sie für die gleiche Anzahl von Tagen, für die auch Krankenhaustagegeld gezahlt wurde, ein Genesungsgeld für den vertraglich vereinbarten Zeitraum.

zurück


Unfallversicherung - Kosmetische Operationen

Bei Einschluss dieser Leistung kommt der Versicherer bis zum Ablauf des dritten Jahres nach dem Unfall für Kosten einer kosmetischen Operation (Arzthonorare, Medikamente, Verbandstoffe und Heilmittel; Unterbringung, Verpflegung) in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme auf, wenn durch den Unfall die Körperoberfläche des Versicherten derart verformt oder beschädigt wurde, dass nach Abschluss der Heilbehandlung das äußere Erscheinungsbild dauerhaft beeinträchtigt ist.

zurück


Unfallversicherung - Progressive Invalidität

Bereits ab einem Invaliditätsgrad von 26 % sieht die Unfallversicherung erhöhte Leistungen vor. Bei 100 % Invalidität werden je nach Höhe der vereinbarten Progression bis zu 500 % – also das Fünffache – der vereinbarten Invaliditätssumme gezahlt.

Bei einer Unfallversicherung mit progressiver Invaliditätsstaffel von 300 Prozent kann eine Steigerung der zur Auszahlung kommenden Summe wie folgt festgelegt sein : Für jeden Prozentpunkt, der einen unfallbedingten Invaliditätsgrad von 25% übersteigt, werden beispielsweise zusätzlich 2 Prozent aus der Invaliditätssumme gezahlt. Für jeden Prozentpunkt, der einen unfallbedingten Invaliditätsgrad von 50% übersteigt, wird beispielsweise ein weiteres Prozent aus der Versicherungssumme gezahlt. Diese Festlegung wirkt sich auf die Höhe der Invaliditätsleistung folgendermaßen aus:

Unfallbedingter Invaliditätsgrad %
Leistung aus der Vers.-Summe
Unfallbedingter Invaliditätsgrad %
Leistung aus der Vers.-Summe
von.. %
auf.. %
von.. %
auf.. %
26
28
64
156
27
31
65
160
28
34
66
164
29
37
67
168
30
40
68
172
31
43
69
176
32
46
70
180
33
49
71
184
34
52
72
188
35
55
73
192
36
58
74
196
37
61
75
200
38
64
76
204
39
67
77
208
40
70
78
212
41
73
79
216
42
76
80
220
43
79
81
224
44
82
82
228
45
85
83
232
46
88
84
236
47
91
85
240
48
94
86
244
49
97
87
248
50
100
88
252
51
104
89
256
52
108
90
260
53
112
91
264
54
116
92
268
55
120
93
272
56
124
94
276
57
128
95
280
58
132
96
284
59
136
97
288
60
140
98
292
61
144
99
296
62
148
100
300
63
152

zurück


Unfallversicherung - Gliedertaxe

Der Invaliditätsgrad, nach dem in der privaten Unfallversicherung die Höhe der Invaliditätsleitung bemessen wird, errechnet sich für den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit von bestimmten Körperteilen und Sinnesorganen nach der sogenannten Gliedertaxe. Diese gelten als feste Invaliditätsgrade, d.h. der Nachweis einer höheren oder geringeren Invalidität ist für die erfassten Körperteile und Sinnesorgane ausgeschlossen. Nach ihnen werden in der Praxis ca. 80 % der Invaliditätsfälle beurteilt.

eines Armes im Schultergelenk 70%
eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks 65%
eines Armes bis unterhalb des Ellenbogengelenk 60%
einer Hand im Handgelenk 55%
eines Daumens 20%
eines Zeigefingers 10%
eines anderen Fingers 5%
eines Beines über der Mitte des Oberschenkels 70%
eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels 60%
eines Beines bis unterhalb des Knies 50%
eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels 45%
eines Fußes im Fußgelenk 40%
einer großen Zehe 5%
einer anderen Zehe 2%
eines Auges 50%
des Gehörs auf einem Ohr 30%
des Geruchs 10%
des Geschmacks 5%

zurück